Barrierefreiheit, auch Zugänglichkeit oder neudeutsch accessibility genannt, verfolgt ein einfaches Ziel: Die Inhalte einer Web-Präsenz für so viele Menschen wie möglich so problemlos wie möglich zugänglich zu machen – keine technischen und auch keine gestalterischen Hürden sollen unsere Besucherin daran hindern, die Information zu finden, die sie sucht.
Besucherinnen? Hinweis zur „political correctness“
Barrierefrei gestaltete Seiten sind behindertengerecht, leicht zu pflegen, schlank und flexibel anpassbar, z. B. für die Ausgabe auf Mobilgeräten oder den Ausdruck auf Papier.
Das Internet ist ein Informations-, ein Unterhaltungs-, vor allem aber: ein Kommunikationsmedium.
Mehr als bei jedem anderen Massenmedium können Inhaltsanbieter und Nutzerinnen sich auf gleicher
Augenhöhe begegnen – wenn wir es wollen.
Eine persönliche Reaktion auf das, was wir lesen, ist nur einen Mausklick entfernt (oder einen Tastendruck,
wenn daran gedacht wurde, daß es Menschen gibt die keine Maus benutzen können).
Ein barrierefreies Angebot will es den Nutzerinnen leicht machen.
Glossar: Was sind JavaScript und Cookies?
Je höher die technischen Anforderungen an den Browser und das System der Besucherin, um so größer die Gefahr, daß wir sie unversehens mit einer Fehlermeldung „begrüßen“. Hinweise wie „Ihr Browser unterstützt … nicht, bitte installieren Sie…“ oder „Sie benötigen das XY-Plugin, Download hier“ sind Ihnen vielleicht auch schon begegnet. Und? Haben Sie „gedownloadet“ und installiert? Wenn ja, müssen Ihnen die betreffenden Informationen sehr wichtig gewesen sein. Und sie hatten noch Glück: Wer etwa blind ist, dem hilft auch das neueste Plug-In nichts, wenn es nur bunte Bilder liefert.
Ja, das sind sie, und deshalb wäre es auch sehr schade, auf sie verzichten zu müssen. Müssen wir nicht! Die Idee ist einfach. Lesen Sie weiter: Das Konzept von Trennung von Inhalt und Optik
Aktualisiert: 05.08.2008 02.06:39
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