Tests 

Bin ich barrierefrei?

Machen Sie den Härtetest.

Ob eine Webpräsenz barrierefrei ist oder nicht, ist ihr meist nicht von außen anzusehen. Es gibt jedoch eine Reihe von Hinweisen, die auch der technische Laie leicht finden kann. Dabei ist nicht jeder dieser Hinweise als absolutes Kriterium zu werten. Dennoch erhalten Sie auf diese Weise einen Eindruck, ob beim Entwurf überhaupt an die Barrierefreiheit gedacht wurde.

Der Blick unter die Haube

Auch wer nichts von KFZ-Technik versteht, wird gern vor dem Kauf eines Gebrauchtwagens einen Blick unter die Motorhaube werfen. Tun Sie dasselbe! Anhand einiger Punkte können Sie sich auch ohne HTML-Wissen einen Eindruck verschaffen.

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Die Quelltext-Anzeige des Browsers

Semantischer Code

Semantik im Zusammenhang mit HTML bedeutet, daß beim Erstellen des Codes zuerst an die logische Struktur des Dokumentes gedacht wurde – und noch nicht an das optische Erscheinungsbild auf dem Bildschirm. Diese Vorgehensweise zahlt sich aus.

Valider Code

Ob der Code einer Seite valide, d. h. syntaktisch korrekt ist, läßt sich sehr leicht ermitteln. Rufen Sie den Validator des W3C auf, dem offiziellen Gremium für Web-Standards: http://validator.w3.org(externer Link)

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Der Validator meldet: Alles im grünen Bereich

Geben Sie dort die URL der Seite ein, die Sie prüfen lassen möchten. Falls die Seite fehlerfrei ist, erscheint der Hinweis: This page is valid… gefolgt von der verwendeten HTML-Version.

Generell gilt: Nicht jeder Codefehler stellt eine Zugangsbarriere dar, und valider Code allein stellt noch nicht die Barrierefreiheit sicher. Jedoch ist ein „OK“ vom Validator ein gutes Zeichen, daß hier gewissenhaft gearbeitet wurde.

Auf den Seiten von omniintro.de können Sie den Test machen, indem Sie den Link „diese Seite prüfen“ am Ende der Seite aufrufen.

Abschalten, was sich abschalten läßt

  1. Eine barrierefreie Webpräsenz muß ohne JavaScript oder andere clientseitige Skriptsprachen zugänglich sein. Schalten Sie also einmal JavaScript im Browser ab und probieren Sie, ob noch alle Seiten erreichbar sind.
  2. Erschließen sich alle Inhalte auch dann noch, wenn Grafik abgeschaltet ist? Das betrifft nicht nur Blinde. Auch bei sehr langsamen Verbindungen, was aus diversen Gründen immer mal vorkommen kann, kann die Benutzerin Grafik abschalten um die Seite schneller zu laden.
  3. Legen Sie einmal die Maus beiseite und versuchen Sie, die Seite nur mit Hilfe der TAB-Taste und der Eingabetaste zu navigieren. Auch das muß eine barrierefreie Seite leisten, denn es gibt Menschen, die wegen einer Körperbehinderung keine Maus bedienen können – und es gibt Menschen, die die Tastaturbedienung einfach vorziehen, da sie oft schneller und einfacher ist, wenn man sie sie sich angeeignet hat.
  4. Schriftvergrößerung: Versuchen Sie, die Schrift zu zoomen: Tastenkombination STRG und Plus oder Minus, oder STRG halten und das Mausrädchen drehen. Wenn nichts passiert, handelt es sich um eine alte Version des „Internet Explorer“ und die Schrift wurde ohne Rücksicht auf unterschiedliche Bedürfnisse der Anwenderinnen festgelegt.
    Der Browser Firefox skaliert die Schrift immer, allerdings zeigt sich hier, ob darauf beim Entwurf der Seite geachtet wurde: Das Layout der Seite sollte auch bei vergrößerter oder verkleinerter Schrift erhalten bleiben.

 

Aktualisiert: 05.08.2008 02.06:39
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